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Freitag, der 29. Juni 2018

Hat die Süper Lig ein Fairnessproblem?

Die PFDK hat ihren Jahresbericht für Strafmaßnahmen und die damit verbundenen Einnahmen für die vergangene Saison vorgestellt. Dabei ragt vor allem die Spor Toto Süper Lig hervor. Welche Aufschlüsse der türkische Fußball nun ziehen muss. 

Von Rohat AKCAKAYA

Der gestrige Donnerstag ist ein heimlicher Appell gewesen, der beweist, wie wichtig das Fair Play ist. Erstmals gab es den Fall bei einer WM, dass ein Team aufgrund des Fair Play-Vergleichs ins Achtelfinale gekommen ist; Japan kam weiter, Senegal hatte das Nachsehen. Und so passt es vom Zeitpunkt, dass die "Profesyonel Futbol Disiplin Kurulu", bekannt als PFDK, heute ihren Jahresbericht vorstellte.

So konnten im Zeitraum zwischen dem 21. April 2017 und 13. April 2018 in der Süper Lig, dem Pokal und den drei darunter folgenden Ligen 15,5 Millionen Türkische Lira durch Strafen eingenommen werden (ca. 2,9 Mio. EUR). Der Großteil der Strafen wurde durch Spieler verursacht, während sonst auffällig viele Clubpräsidenten für ihre Unzulänglichkeiten belangt wurden. Die Süper Lig zeigte sich federführend, da sie für knapp 12 der 15,5 Millionen Lira verantwortlich war.

Süper Lig vor Bundesliga und Eredivise

Im Vergleich mit europäischen Ligen mit 18 Mannschaften als Maßstab schneidet die Süper Lig negativ ab. So sammelte die höchste türkische Spielklasse nach Fair Play-Punkten 1672 Strafpunkte, aufgeteilt nach 1328 gelben, 48 Gelb-Roten und 88 Roten Karten. Ein Gegenbeispiel ist hierzu die Eredivisie, welche in der Spielzeit 17/18 nur 1091 Strafpunkte sammelte. Auch die Bundesliga hatte mit 1154 Punkten deutlich weniger als die Türkei. Letztlich können Strafpunkte aber nur schwer als Maßstab für eine Einordnung eines Fairnessproblems dienen, zumal jede Liga unterschiedliche Spielkulturen aufweist.

Welche Rückschlüsse muss der Verband nun ziehen?

Dafür stellt sich jedoch die Frage, welche Aufschlüsse der Vergleich für die Frage hergibt, wie weit entfernt die Süper Lig von einem taktisch, temporeich und spielerisch geprägten Fußball im europäischen Vergleich liegt. Eine wichtige Frage, die sich vor allem der türkische Fußballverband stellen muss, will das Land doch endlich mal die Nationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft sehen. Eine attraktive und fairere Süper Lig würde die Chancen nicht mindern. 

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