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Donnerstag, der 30. August 2018

EL: Mögliche Gegner der Süper Lig-Teams!

Mit einem ungefährdeten Erfolg gegen Partizan Belgrad hat Beşiktaş die Gruppenphase in der Europa League erreicht. Somit treten die Adler zusammen mit Fenerbahçe und Akhisarspor in diesem Wettbewerb an. GazeteFutbol blickt auf die möglichen Gegner des türkischen Trios.

Von Erdem UFAK

Nach dem unbefriedigenden Hinspiel hat Beşiktaş das Rückspiel gegen Partizan Belgrad recht einseitig gestaltet und verdient mit 3:0 gewonnen (zum Spielbericht). Das war der 17. Erfolg in bislang 20 Europapokal-Qualifikationsspielen für die Adler. Zusammen mit Fenerbahçe und Akhisarspor stehen die Schwarz-Weißen sowie 45 andere Mannschaften in der Gruppenphase der Europa League. Nun wird es heute Mittag um 13 Uhr spannend, wenn in Monaco die Gegner der türkischen Teams ausgelost werden (live auf UEFA.com, TRT Spor). Fest steht bereits die Verteilung auf die Lostöpfe. Beşiktaş wird dank seiner erfolgreichen Punktausbeute in den vergangenen Europapokaljahren gesetzt sein und in Topf eins landen. Etwas knapper war es für Fenerbahçe. Die Kanarienvögel sind aber dank der Ergebnisse vom Vorabend noch gerade so in Lostopf zwei gerutscht. Am schwersten dürfte es Akhisaspor treffen. Der türkische Pokalsieger ist ein absoluter Europapokal-Neuling. Somit gehören die Greenhorns aus Manisa in Topf vier. Die türkischen Mannschaften können in der Gruppenphase nicht aufeinandertreffen.

Königsklassen-Teams in der Europa League

Das Prozedere der UEFA sieht vor, dass aus jedem Topf eine Mannschaft in eine Gruppe gelost wird und so die 12 Gruppen zusammengesetzt werden. Für Akhisar kann es dabei knüppeldick kommen. So warten Teams wie der FC Chelsea, der FC Arsenal, Dynamo Kiew oder auch Bayer Leverkusen in Topf eins. Eines dieser Teams könnte aber ebenso gut Fenerbahçe zugelost werden. Neben dem türkischen Vizemeister finden sich mit Olympique Marseille und dem AC Milan auch im zweiten Topf namhafte Vereine. Die wiederum könnten aber auch den Adlern aus Topf eins zugelost werden.

Gibt es wieder ein deutsch-türkisches Duell?

Dank der UEFA-Regularien kann es aber auch unangenehme Gegner aus dem dritten Topf geben. Dort stecken beispielsweise die beiden Bundesligisten Eintracht Frankfurt und RB Leipzig. Da Mannschaften aus einem Verband nicht aufeinandertreffen können, besteht eine äußerst hohe Wahrscheinlichkeit, dass ein türkisches Team auf einen Bundesligisten trifft. So schlecht muss das nicht laufen, wie im Vorjahr Beşiktaş mit zwei Siegen gegen Leipzig in der Königsklasse zeigte. Zumindest in Frankfurt und Leverkusen kann man zudem von einer lautstarken Unterstützung durch türkische Fans ausgehen. Möglicherweise ist da sogar ein „Extra-Heimspiel“ drin.

Für den türkischen Fußball ist jeder Punkt Gold wert

Fakt ist: Beşiktaş und Fenerbahçe haben dank der Setzliste gute Chancen in einer machbaren Gruppe zu landen. Für Akhisar wäre es eine Überraschung, überhaupt diese Gruppenphase zu überstehen. Klar ist aber auch, dass kein Gegner unterschätzt werden darf. Im Rahmen der Qualifikation hat es so manchen Dauergast der Gruppenphase böse erwischt. Atalanta Bergamo scheiterte am FC Kopenhagen, der FC Basel bei Apollon Limassol. Der F91 Dudelange aus Luxemburg kam dank zweier Siege gegen den CFR Cluj in die Gruppenphase. Angesichts des knallharten Wettbewerbs um Startplätze in der Champions und Europa League ist jeder Punkt für die UEFA-Fünfjahreswertung ohnehin Gold wert. Und die Süper Lig kann wirklich jeden Zähler gebrauchen.

 

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