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Donnerstag, der 01. November 2018

Deutsche Legionäre in der Türkei

Christoph Daum, Stefan Kuntz, Toni Schumacher, Reinhard Stumpf - die türkische Süper Lig war für viele deutsche Spieler und Trainer lange Zeit eine beliebte Anlaufstation.

Die viel beschworene deutsch-türkische Freundschaft erlebte in den vergangenen Jahrzehnten so manch Höhen und Tiefen. Der sportlichen und politischen Rivalität zum Trotz fungierte der Fußball dabei stets als Motor der Verständigung. In den vergangenen Jahrzehnten haben zahlreiche deutsche Spieler und Trainer in der SPORTOTO SüperLig in der Türkei ihr Glück versucht. Manche werden bis heute für ihre Verdienste in der Liga verehrt, bei anderen Legionären ist die Bewunderung bei ausbleibenden Erfolg schneller erloschen als ein bengalisches Feuer in der Gästekurve.

Der halbe Türke: Christoph Daum

Kein deutscher Trainer war in der Türkei so erfolgreich wie Christoph Daum. Der ehemalige Trainer von Bayer Leverkusen trainierte die größten Vereine des Landes - Fenerbahce und Besiktas Istanbul sowie Bursaspor. Gleich bei seiner ersten Trainerstation mit Besiktas Istanbul wurde er Pokalsieger, Supercupsieger und türkischer Meister. Neun Jahre später wurde Daum erneut Meister in der Süper Lig, dieses Mal mit Fenerbahce Istanbul. Ein Erfolg, den er ein Jahr später sogar wiederholte.
Vier Stationen, aber keinen Erfolg als Trainer in der Türkei hatte Werner Lorant. Der Kulttrainer des TSV 1860 München hielt es auch bei keinem Verein lange auf der Trainerbank. Weltmeistertrainer Joachim Löw, Horst Hrubesch und Karl-Heinz Feldkamp waren ebenfalls als Trainer in der Türkei tätig. Letzterer gewann 1992 mit Galatasaray Istanbul die Meisterschaft.

Die deutschen Legionäre in Istanbul

Deutsche Fußballer haben schon in der Türkei ihre Schuhe geschnürt, da stand die Mauer noch zwischen Ost- und Westdeutschland. Einer der ersten bekannten Fußballer war Harald Anton "Toni" Schumacher. Zum Ende seiner aktiven Karriere wagte Schumacher den Schritt an den Bosporus und spielte von 1988 bis 1991 für Fenerbahce Istanbul. 1989 wurde er Meister mit dem Verein, für den auch Robert Enke eine Saison im Tor stand. Als Deutscher mit türkischen Wurzeln zählt Mustafa Dogan. Meister wurde er mit „Fener", nach sieben Jahren wechselte er über den 1.FC Köln 2004 zu Besiktas Istanbul. Dort wurde er zwar nicht erneut Meister, aber immerhin noch zwei Mal Pokalsieger. Stefan Kuntz und Markus Münch liefen ebenfalls für Besiktas auf, konnten in dieser Zeit aber keine Titel feiern.

Deutsche Kicker bei Galatasaray

Im Trio der drei großen Vereine aus Istanbul ist Galatasaray Istanbul der erfolgreichste und für viele Fans auch der populärste Fußballverein des Landes. Hierzulande weniger bekannt ist der Fußballer Reinhard Stumpf, der Mitte der 90er Jahre für den Verein auflief. Seine drei Jahre beim Club vom Bosporus können als durchaus erfolgreich bezeichnet werden, immerhin gewann er zwei Meistertitel und einen Pokal. Zehn Jahre später kehrte er als Co-Trainer zum Verein zurück. In der jüngeren Vergangenheit war es vor allem ein deutscher Name, der bei Galatasaray für Freude sorgte. Lukas Podolski spielte zwei Jahre für den Verein und konnte in 75 Pflichtspielen immerhin 34 Tore beisteuern. Unsterblich machte sich Podolski bei den Anhängern im Pokalfinale 2016. Mit seinem Kopfballtor entschied er das Derby gegen den Erzrivalen Fenerbahce. Im selben Jahr wiederholte er zudem den Erfolg aus dem Vorjahr und gewann mit Galatasaray den Supercup in der Türkei. Inzwischen spielt Podolski in Japan. Auf seine Spiele für Vissel Kobe kann bei Stakers Sportwetten mit guten Quoten viel Geld gewonnen werden. 


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