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Donnerstag, der 08. Juni 2017

Türkei: Die Tage nach Arda Turan

Die türkische Nationalmannschaft muss den Verlust von Ex-Kapitän Arda Turan verarbeiten. Viel Zeit bleibt dafür nicht, denn schon am Sonntag geht es um wichtige drei Punkte in der WM-Qualifikation.

Von Erdem UFAK

„Ich bin traurig darüber, was passiert ist. Niemand wollte, dass es so endet, auch ich nicht. Arda ist unser Sohn. Vielleicht war er in diesem Moment psychologisch überfordert", kommentierte Nationaltrainer Fatih Terim in einer ersten Stellungnahme den Skandal um Türkeis Ex-Kapitän Arda Turan. Die Entscheidung über Turans Rücktritt sei in einem gemeinsamen Gespräch mit dem Barcelona-Akteur getroffen worden, so Terim weiter. Wenige Tage danach ist die türkische Nationalmannschaft ins Tagesgeschäft übergegangen. Schließlich steht den Türken am Sonntag ein wichtiges Qualifikationsspiel gegen den Kosovo bevor.

Serdar Gürler verlässt das Türken-Camp

Dass die Rot-Weißen dabei als klarer Favorit in die Partie in Shkodra gehen, besteht kein Zweifel. Dennoch mahnt Terim seine Truppe immer wieder zur Konzentration, auch weil der Turan-Skandal vor allem die langjährigen Nationalmannschaftsgefährten um Caner Erkin, Gökhan Gönül, Burak Yilmaz & Co. doch sehr verstimmt hat. Mannschaftsintern genießt der Ex-Kapitän großen Zuspruch, auch die Öffentlichkeit in der Türkei ist inzwischen geteilter Meinung, ob Turans Würgeangriff zu rechtfertigen ist oder nicht. Klar ist, dass es gegen den Kosovo und auch in naher Zukunft ohne den 30-Jährigen weitergehen wird. Am Sonntagabend nicht zur Verfügung stehen wird auch im Übrigen Offensivmann Serdar Gürler. Der 25-Jährige, der zur neuen Saison zu Stadtrivale Osmanlispor wechseln wird, wurde verletzungsbedingt aus dem Kader gestrichen.


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