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Montag, der 12. Juni 2017

Arda Turan rechnet mit Fatih Terim ab

Der zurückgetretene Nationalmannschaftskapitän Arda Turan bezog unmittelbar nach Fatih Terims Pressekonferenz Stellung zu den Aussagen des Nationalcoaches der Türkei und nahm dabei kein Blatt vor den Mund.

Von Anil P. Polat

Nach der Pressekonferenz von Nationaltrainer Fatih Terim (alle Aussagen gibt es hier) im Anschluss an den WM-Qualifikationssieg der Türkei gegen den Kosovo (4:1) ließ sich Arda Turan per Liveschaltung telefonisch in ein Programm des Sportsenders "NTV Spor" durchstellen und nahm Stellung zu den Statements von Nationalcoach Terim: „Erstens, ich habe meinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. Warum wird hinter meinem Rücken immer noch über mich gesprochen? Weshalb habe ich so überstürzt und zeitnah eine Pressekonferenz einberufen? Einige meiner Teamkollegen haben mir angeboten, mit mir zusammen die Mannschaft zu verlassen. Ich habe ihnen gesagt, dass so etwas unter keinen Umständen in Frage kommt. Wir dienen hier sportlich unserem Land. Ich habe klargestellt, dass es sich um eine rein persönliche Sache handelt. Meine Teamkollegen haben das nicht akzeptiert und darauf gedrängt mir zu folgen. Es lag das wichtige Kosovo-Spiel vor uns. Ich hatte schon länger mit dem Gedanken gespielt, meinen Rücktritt aus der Nationalelf zu erklären. Ich wollte nicht ins Zimmer unseres Trainers gehen und mir sein Einverständnis oder seinen Segen holen", erklärte der 30-Jährige. 

Turan enttäuscht von Terim 

Dann griff Turan seinen ehemaligen Trainer Fatih Terim mit direkten Worten an: „Mein Leben lang habe ich alles offen und ehrlich ins Gesicht meines Trainers gesagt. Aber anstatt, dass der Trainer mir direkt sagt, was er zu sagen hat, hat er alles auf einer Pressekonferenz ausgesprochen. Er sagte, dass er nicht einverstanden sei mit dem Vorgefallenen. Er hat gefragt, ob es möglich sei, dass er über die Ehre anderer spricht. Das ist seine eigene Ansicht. Wenn es etwas gibt, spreche ich es direkt an. Wenn ich Fehler begehe, dann stehe ich dazu und spreche sie offen aus. Nachdem monatelang über mich und vermeintliche Prämienforderungen berichtet wurde, hat sich niemand hingestellt und gesagt, dieser Junge wollte kein Geld von uns. Auch Burak hat nicht ein einziges Mal nach Geld gefragt. Ich bin verpflichtet, mich nach der Stimmung und den Wünschen innerhalb des Teams zu erkundigen und darüber Auskunft zu erteilen. Es ist wichtig die Balance zu wahren, Geld ist ohnehin nicht wichtig." 

„Mich hat niemand ausgenutzt oder gelenkt" 

Der türkische Star vom FC Barcelona zeigte sich betrübt über die Art und Weise, wie Fatih Terim über ihn gesprochen hat: „Fatih Terim ist unser Trainer. Er hat über mich nur als „der Spieler" gesprochen. Ich danke Fatih Terim sehr. Er hat großes Einfluss auf unsere Entwicklung gehabt. Ich beglückwünsche ihn für das Kosovo-Spiel. Aber ich bin zurückgetreten. Mich nutzt niemand aus oder lenkt mich. Ich sage meine eigene Meinung. Seit meinem ersten Tag mit der Nationalmannschaft habe ich mir Disziplinlosigkeiten geleistet und war und bin ein ungezogener Junge, aber auf dem Spielfeld habe ich immer alles für mein Land gegeben. Ich habe nicht gesehen, dass die Pressevertreter den Raum verlassen haben, als ich hineinkam. Ich bin ohnehin dorthin gegangen, um meinen Rücktritt aus der Milli Takım zu erklären."

Turan übernimmt Verantwortung für sein Handeln 

Abschließend betonte Turan, dass er sich genötigt sah, seine Nationalmannschaftskarriere viel früher zu beenden, als gewollt: „Das Spiel gegen Tschechien war vorbei. Da Italien einen Gegentreffer kassiert hatte, waren wir ausgeschieden. Nach diesem Tag wurde permanent das Wort „Ehre" in den Medien thematisiert. In der Folge wurde es zu einer reinen Polemik hochgebauscht. Die Prämiengeschichte stammt von ihm. Danach wurden wir in diese öffentlichen Diskussionen hineingezogen. Der Trainer spricht davon, dass seit einem Jahr Unruhe im Team herrscht. Wir sind zur Euro 2016 nach 15-16 Siegen gefahren. Ich habe die Sache, die ich am meisten liebe und für die ich am meisten gearbeitet habe, bereits mit 30 beendet. Wird mir denn nicht mal eine einzige Person etwas Respekt zollen? Können diese Journalisten etwas aufgeben, das sie lieben? Ich habe das, was ich am meisten liebe, aufgegeben. Mehr will ich nicht. Ich danke jedem, für die erbrachte Arbeit. Ich bin gegangen, um die Konsequenzen für meinen Fehler selbst zu tragen. Das was ich tue, ist viel ehrenhafter."

GazeteFutbol hat alles Wissenswerte und die Hintergrund- informationen zur Affäre Arda Turan zusammengetragen:

 +++ Arda Turan erklärt Rücktritt aus der Nationalmannschaft +++

                   +++ Fatih Terim suspendiert Arda Turan +++

                    +++ Arda Turan attackiert Journalisten +++

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