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Freitag, der 30. Juni 2017

Emre Mor genervt von Türkei-Gerüchten

Immer wieder wird BVB-Dribbler Emre Mor ein Wechsel in die Türkei nachgesagt, zuletzt nur, weil sein Berater auf dem Fenerbahce-Vereinsgelände war. In GazeteFutbol stellt der türkische Nationalspieler klar: Er will nicht in die Süper Lig!

Von Metin GÜLMEN

Wie sich die türkischen Medien mit Sensationsmeldungen überschlagen haben, als Muzzi Özcan auf dem Vereinsgelände von Fenerbahce war. Und das nur, weil Özcan Nationalspieler Emre Mor zu seinen Klienten zählt. So einfach fabriziert man dann den vermeintlich so gut wie sicheren Transfer des kleinen Super-Dribblers in die türkische Süper Lig zusammen. Am gleichen Abend dann: Pustekuchen! Nicht Mor, sondern der 18-jährige Oguz Kagan Güctekin unterschrieb bei den "Kanarienvögeln", kriegt seinen ersten Profivertrag, der bis 2020 gültig ist.

Mor äußert sich in GazeteFutbol

Und auch wenn die türkischen Gazetten garantiert schon in wenigen Wochen die nächsten "Mor wechselt in die Türkei"-Meldungen in die Welt setzen, weiß GazeteFutbol: Emre Mor wird definitiv NICHT in die Süper Lig kommen! Der bald 20-Jährige dementierte jegliche Gerüchte, stellt in GazeteFutbol klar: "Ich spiele gern für die türkische Nationalmannschaft. Aber die Süper Lig ist nicht mein Ziel und wird auch nicht mein Ziel werden. Ganz einfach deshalb, weil ich weder Türkisch kann noch die türkische Kultur lebe. Ich würde in der Türkei ein Fremder sein. Das will ich nicht." Fakt ist aber auch, dass sich der Flügelspieler zunächst beim neuen BVB-Trainer Peter Bosz durchsetzen will. Heißt also für die türkischen Fans: Daumen drücken.


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