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Sonntag, der 16. Juli 2017

Nächster Türkei-Skandal: Fatih Terim stürmt Lokal

Der Türkei droht das nächste Image-Fiasko. Nationaltrainer Fatih Terim soll mit seinen beiden Schwiegersöhnen ein Lokal im Urlaubsort Çeşme gestürmt haben. Dort sei ein handfester Streit entbrannt.

Von Anil P. Polat

Ein weiterer Skandal erschüttert die türkische Fußball-Gemeinde. Übereinstimmenden türkischen Medienberichten zufolge, soll Nationaltrainer Fatih Terim gemeinsam mit seinen zwei Schwiegersöhnen und weiteren Begleitern ein Lokal im Ferienort Alaçatı/Çeşme gestürmt und einen handfesten Streit ausgelöst haben. 

Nächste Milli Takım-Bloßstellung 

Der Eigentümer des Lokals, der frühere Adana Demirspor-Präsident Selahattin Aydoğdu, schilderte der Nachrichtenagentur "DHA" ausführlich die Geschehnisse im Vorfeld beziehungsweise die Szenen, die sich am Abend in seinem Restaurant abgespielt haben sollen und erhob schwere Anschuldigungen gegen den 63-jährigen Cheftrainer der Türkei. Auslöser sei eine Anzeige gegen einen der Schwiegersöhne Terims gewesen, der das benachbarte Lokal betreibt. Dieser habe unerlaubterweise zur Abgrenzung einen hohen Zaun zwischen beiden Lokalen errichtet. Nach der Anzeige soll Terims Schwiegersohn Probleme mit den örtlichen Behörden bekommen haben. 

Terim beschuldigt Aydoğdu 

Terim habe Aydoğdu in der Folge telefonisch kontaktiert und ihn zur Rede gestellt, woraufhin dieser beteuerte mit der Anzeige nichts zu tun zu haben. Außerdem habe Terim Aydoğdu gefragt, was er sich denke, ein Lokal neben dessen Schwiegersohn zu eröffnen. Als Aydoğdu erwiderte, dass dies ein freier, für jeden zugänglicher Markt sei und es genau andersherum sei und Terims Schwiegersohn ein Lokal neben seinem eröffnet habe, soll Terim gedroht haben, nach Çeşme zu kommen. 

„Die Fäuste haben gesprochen" 

Dies sei dann auch geschehen, Terim sei aus Bodrum angereist und habe in Begleitung seiner beiden Schwiegersöhne und weiterer Personen (vermutlich Terims Security) Aydoğdus Lokal gestürmt. Nach einem Wortgefecht, soll sich die Stimmung so stark aufgeheizt haben, dass schließlich sogar die Fäuste flogen. Aydoğdus Aussagen zufolge, habe Terim versucht ihn zu schlagen, sein Ziel aber verfehlt. Nachdem Aydoğdu jedoch Terim getroffen habe, sei dieser „schnell aus dem Lokal geflüchtet". Die Polizeibehörden vor Ort haben den Sachverhalt erfasst und untersuchen den Vorfall. 

Noch keine Reaktion von Terim

Noch steht ein Statement von Fatih Terim aus. Da mittlerweile recht viel Zeit vergangen ist und die Nachricht dieses Vorfalls hohe Wellen in den Medien geschlagen hat, kann angenommen werden, dass wohl Terims PR-Abteilung beziehungsweise Anwälte ein Statement vorbereiten. Es ist nicht der erste Zwischenfall, in den Fatih Terim verwickelt ist. Schon 1977 soll Terim als 24-jähriger Spieler von Galatasaray mit Gündüz Aktuğ ein GS-Ratsmitglied („Divan Kurulu üyesi") verprügelt haben (siehe Abbildung). Neben Stürmer Burak Yılmaz, der gegenüber einem Busfahrer ein stark aggressives Verhalten zeigte und dem ehemaligen Nationalmannschafts-Kapitän Arda Turan, der einen Journalisten im Flugzeug würgte und daraufhin sein Karriereende in der Nationalelf verkündete (GazeteFutbol berichtete), ist dies binnen kürzester Zeit bereits der dritte schwerwiegende Skandal, der der türkischen Nationalmannschaft wiederfährt. 

Imageverlust der Türkei nimmt neue Maßstäbe an 

Leid tragender ist eine ganze Nation, die mit ansehen muss, wie der Ruf und die Reputation der Türkei immer mehr Schaden nehmen. Immer mehr böse Stimmen werden laut, die sagen, wenn Fatih Terim als Trainer solche Verhaltensweisen an den Tag legt, dann darf man mit den Spielern nicht zu zur hart ins Gericht gehen. Man eifere schließlich immer seinen Vorbildern nach. Wie bitter dieser Vergleich auch klingen mag, so ist auch ein Hauch Wahrheit nicht zu leugnen.


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