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Dienstag, der 07. November 2017

Türken suchen Ausweg aus der Misere

Die WM verpasst, sämtliche Ambitionen verloren. Die Türkei steht wie so oft vor einem Neubeginn. Wie geht es weiter mit den Rot-Weißen von Nationaltrainer Mircea Lucescu?

Es war bitter für die Türkei: Die Nationalmannschaft verlor nach einem desillusionierten Heimspiel gegen Island und konnte sich somit nicht für die Teilnahme an der WM 2018 in Russland qualifizieren. Deshalb findet die Fußball-Weltmeisterschaft bereits zum vierten Mal in Serie ohne die Türkei statt. Nun hoffen die Türken, dass sie sich zumindest bei der Europameisterschafts-Bewerbung 2024 gegen Deutschland durchsetzen können.

Türkei gegen Island - Mit einem 0:3 in Eskisehir scheitern die Gastgeber an ihrem WM-Alles-oder-Nichts-Spiel an den Isländern und müssen auf das Ticket für die WM 2018 in Russland verzichten. Für Island treffen die starken Spieler Gudmundsson (32.), Bjarnason (39.) und Arnason (49.) und gewinnen die Partie gegen die besonders im hinteren Spielfeld  komplett ungeordneten Türken. Auch Dortmunds Kicker Nuri Sahin, der in der ersten Halbzeit eingesetzt wurde, konnte die Niederlage nicht verhindern. Arda Turan wurde gar mit Pfiffen von den Zuschauern begleitet, als er sich nach einer Stunde Spielzeit vom Rasen schleppte.

Kenner des türkischen Fußballs sehen den Hauptgrund für das schlechte Abschneiden der Nationalmannschaft in der unstimmigen Mischung innerhalb der Mannschaft. Darin gibt es Spieler, die im Land selbst aufgewachsen sind und dort auch ausgebildet wurden, andere Spieler sind in Europa aufgewachsen, dort ausgebildet und später in die Türkei zurückgekehrt. Gerade diese Spieler sehen sich häufig zwischen zwei Stühlen. Einerseits kann diese Mischung vielversprechend, aber andererseits auch ein zentrales Problem sein. Denn wenn solche Gruppierungen in einer Mannschaft vertreten sind, sollte man sie zu einer Einheit formen, damit sie an einem Strang ziehen. Außerdem ist auch für Nicht-Kenner des türkischen Fußballs ersichtlich, dass es eine hohe Fluktuation gibt - besonders bei den Aufstellungen und im Kader für die WM-Qualifikationsspiele.

Jedes Spiel ist wie ein Neubeginn, welches dazu führt, dass es an Stabilität und Leistungsstärke fehlt. Der türkische Verband schafft zwar gute Rahmenbedingungen, ordnet dem Erfolg alles unter und unterstützt die Trainer nach besten Kräften. Eine kurzfristige Lösung mit einem Trainerwechsel wird allerdings wenig helfen. Denn die Türkei hat enormen Nachholbedarf im Nachwuchs- und Jugendbereich, wo noch jede Menge zu tun ist. Hier sollten sich alle Beteiligte zusammensetzen, um einen konkreten Langzeitplan für die Zukunft zu entwickeln. Das könnte unter anderen die WM-Quali 2022 oder als Erstes die EM-Quali für 2020 sein. Bei der EM gibt es wesentlich mehr Startplätze als bei einer Weltmeisterschaft.

Sahin nicht mehr in der Nationalelf

Seine Karriere als Spieler im türkischen Nationalteam hat Nuri Sahin (Borussia Dortmund) beendet. Der 29-Jährige verlässt nach 52 Einsätzen das Türkei-Team, da er der Jugend denn Vortritt lassen wolle. Kurz nach seinem 17. Geburtstag erzielte er in seinem Debütspiel im Oktober 2005 gegen Deutschland (2:1) den ersten Treffer.

Dass sich die Nationalmannschaft der Türkei nicht für die WM 2018 in Russland qualifiziert hat, ist auch im Hinblick für die türkische Bewerbung zur Ausrichtung der EM 2024 ein Ärgernis. Der Präsident der Türkei, Recep Erdogan, will unbedingt ein großes Fußball-Turnier im eigenen Land ausrichten. Deshalb sind viele neue Stadien gebaut worden und noch immer sind einige Arenen im Bau. Der Mitbewerber Deutschland ist im Juli des nächsten Jahres in Russland Titelverteidiger und Mitfavorit. Deutschland hat bereits auch schon sein EM-Logo für die Europameisterschafts-Bewerbung 2024 präsentiert.

Wer die EM 2024 ausrichtet, und wer als Weltmeister aus der WM in Russland vom Rasen geht, interessiert natürlich auch die vielen Fußballfans, die Wetten abschließen. Es gibt kaum etwas Spannenderes als die Fußballspiele einer Welt- oder Europameisterschaft. Wer ebenfalls erfolgreiche Wetten auf eine der vielen Begegnungen platzieren möchte, hat noch genügend Zeit, um sich einen passenden Buchmacher zu suchen und um Erfahrungen beim Tippen zu sammeln. Neue Wettkunden können sogar von einem Bonus profitieren. Wie er genutzt werden kann und wer die besten Boni im Angebot hat, kann man auf den Seiten von wettbonus-ohne-einzahlung.net erfahren.


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