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Mittwoch, der 08. November 2017

Enes Ünal: "Es ist Zeit für unsere Generation"

Enes Ünal gilt als die große türkische Stürmerhoffnung. In einem Interview nahm er Stellung zu seinen Zielen mit Klub und Land, sowie der Ausländerregelung und seine Zeit mit Pep Guardiola. 

Von Anil P. Polat

Die türkische Stürmerhoffnung Enes Ünal gab dem "Socrates-Magazin" in der November-Ausgabe ein interessantes Interview, in dem der 20-Jährige seine Erfahrungen mit Manchester City-Trainer Pep Guardiola sowie seine Hoffnungen und Ziele mit der türkischen Nationalmannschaft und auf Vereinsebene teilte. Enes Ünal über ... 

... seine persönlichen Ziele 

„Ich möchte ein „Top Class"-Spieler werden und bei den größten Vereinen der Welt spielen. Dafür gibt es zwei Wege. Entweder man wird ein absolut kompletter Spieler oder man verfügt über eine herausragende Fähigkeit, die einen heraushebt. Aber so eine Fähigkeit besitze ich nicht. Ich bin weder besonders schnell, noch verfüge ich über eine angeborene extreme körperliche Stärke oder Körpergröße. Dafür war mein Torabschluss schon immer sehr gut und auch meine mentale Stärke, was ich bisher ganz gut zeigen konnte, denke ich. Ich möchte mich Stück für Stück weiterentwickeln." 

... die Phase in der Primera Division 

„In Spanien muss ich mich besonders an das Spieltempo gewöhnen. Es gibt viele Punkte in denen ich mich verbessern muss, sonst ist die Erreichung meiner sportlichen Ziele unrealistisch. Ich bewundere Ibrahimovic für seinen Spielstil, seine Art und positive Gleichgültigkeit für Einflüsse von Außen. Er nimmt sich nichts zu Herzen. Aber es gibt keinen Spieler, den ich mir eins zu eins als Vorbild nehme. Wenn man sich die Stürmerelite anschaut, erkennt man, dass sich die Spieler nicht ähneln, sondern unterscheiden. 

Das möchte ich auch. Ich will ein besonderer Spieler mit seiner eigenen Art werden. Das ist alles andere als einfach. Aber vor mir liegt noch genügend Zeit, um ein kompletter Spieler zu werden. Als Beispiel kann ich dafür die Entwicklung von Robert Lewandowski nennen. Dafür habe ich sicherlich eine Zeitspanne von fünf bis sieben Jahren. Natürlich würde ich dieses Niveau lieber früher erreichen. Sollte ich es nicht schaffen, ändert das nichts an meinem Wunsch. Ich werde weiterhin hart dafür arbeiten und nicht aufgeben." 

... die Gegenwart und Zukunft der türkischen Nationalmannschaft 

„Die EURO 2016 hat uns beeinflusst. Ich möchte ein Teil einer Mannschaft sein, die regelmäßig an den WM- und EM-Endrunden teilnimmt. Wichtig ist es, die richtige Atmosphäre und Glauben im Team zu manifestieren. Anders als Frankreich und Spanien, die so gut wie immer erfolgreich spielen. Sind wir Türken ein sehr emotionales Volk. Wir müssen die negativen Ergebnisse abhaken und wieder aufstehen. Eigentlich gibt es nicht viel zu tun für uns. Wir müssen für unsere Klubs und die Nationalmannschaft gut spielen. Wichtig sind auch die Beziehungen in der Mannschaft. Wir haben eine junge Gruppe um Yusuf Yazıcı, Emre Mor, Cengiz Ünder und mich. Wir sind alle im gleichen Alter. Çağlar Söyüncü ist nur ein Jahr älter als wir. Okay Yokuşlu und Hakan Çalhanoğlu nur drei. Wir stehen uns alle sehr nah und verstehen uns gut. Ich hoffe, dass diese Generation ab jetzt lange zusammenspielt und wächst. Es wäre schön, wenn wir mit dieser Generation Erfolge feiern könnten." 

... die Ausländerregelung und Pep Guardiola 

„Ich denke, dass sich kein Trainer selber in den Fuß schießen will. Er wird den Spieler einsetzen, der besser ist. Insbesondere für die Türkei gesprochen, sollten ein ausländischer und türkischer Spieler dasselbe Niveau haben, würde ich es natürlich begrüßen, wenn der türkische Spieler die Chance bekommt, zu spielen. Das gleiche Szenario habe ich in vielen europäischen Ländern mit meinen eigenen Augen gesehen. Die jungen inländischen Spieler werden dann meist bevorzugt. Aber ich bin dafür, dass gute Ausländer in die Türkei kommen, so steigt auch die Qualität unserer Spieler. Das Problem ist nicht die Ausländerregelung, sondern die Qualität. Über Pep Guadiola kann ich sagen, dass er für einen Fußballlehrer sehr verrückt ist, dafür respektiere ich ihn aber besonders. Nach unserer ersten Teambesprechung hat er uns im Training elf gegen elf aufgestellt und schon in der ersten Trainingseinheit Taktiken einstudieren lassen."

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