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Mittwoch, der 10. Januar 2018

GazeteFutbols Europa-Tour!

Die Hinrunden in Fußball-Europa sind zu Ende. Ein guter Zeitpunkt um auf die Leistungen der türkischen Legionäre zurückzublicken. Wie schlugen sich Enes Ünal, Caglar Söyüncü & Co.?

Von Erdem UFAK

Semih Kaya (Sparta Prag): Der Wechsel nach Europa hat sich für den ehemaligen türkischen Nationalspieler (noch) nicht bezahlt gemacht. Ein Mittelfußbruch hat Kaya völlig aus der Bahn geworfen, seitdem schafft es der 26-Jährige nur sporadisch in den Spieltagskader. Kommt gerade mal auf zwei Ligaeinsätze. Die Rückrunde in Prag kann nur besser werden. Keine Bewertung möglich. Note: -

Cenk Gönen (FC Malaga): Spielt beim spanischen Erstligisten überhaupt keine Rolle und ist noch ohne Einsatz für seinen neuen Verein. In der Sommervorbereitung durfte er immerhin noch spielen, nach seinen Patzern war es aber auch damit zu Ende. Andalusien kann Gönen genießen, das Fußballspielen im Moment nicht mehr. Keine Bewertung möglich. Note: -

Cengiz Ünder (AS Rom): Sein erstes halbes Jahr in der Serie A verlief bestenfalls durchschnittlich. Kam wenn überhaupt als Joker zum Einsatz und durfte nur gegen die krassen Underdogs mal ab und an von Beginn an auflaufen. Immerhin zeigte er gute Ansätze, blieb in 13 Pflichtspieleinsätzen bislang aber ohne Torbeteiligung. Wurde von den Rom-Anhängern zum besten jungen Spieler des Teams geehrt. Note: 3,5

Ömer Toprak (Borussia Dortmund): Toprak hat sich mit seinem Wechsel nach Dortmund deutlich mehr erhofft. Die vielen Turbulenzen im Verein wirkten sich auch auf die Leistung des Türken aus. Ist kein unumstrittener Stammspieler, schaffte es aber immerhin auf 18 Pflichtspieleinsätze. Auch Toprak hat seinen Anteil daran, dass der BVB in der Abwehr so wackelte. Note: 4

Nuri Sahin (Borussia Dortmund): Der Musterprofi hat sich beim BVB zurückgekämpft und war lange Zeit der Anführer im Mittelfeld. Nachdem Weigl wieder einsatzbereit war, musste Sahin hin und wieder auch auf der Bank Platz nehmen. Dennoch ist und bleibt der 29-Jährige eine Identifikationsfigur und Leistungsträger. Seine Bilanz nach der Hinrunde: 18 Einsätze, zwei Tore und zwei Vorlagen. Note: 3

Kaan Ayhan (Fortuna Düsseldorf): Ayhan ist Stammspieler beim Aufstiegsaspiranten der zweiten Liga und spielte eine starke erste Halbserie. Zweikampfstark, einsatzfreudig und immer vorangehend. Der 23-Jährige hat eine interessante Zukunft vor sich und könnte schon kommende Saison in der Bundesliga landen. Note: 2

Hakan Calhanoglu (AC Mailand): In Mailand ist man nicht zufrieden mit dem 23-Jährigen. Kleinere Verletzungen und Sperren warfen ihn immer wieder zurück. Unter Neu-Trainer Gattuso hat Calhanoglu zudem nicht die besten Karten. Erzielte zuletzt immerhin ein Joker-Tor nach seiner Einwechslung. Da ist aber noch viel Luft nach oben. Wie beim gesamten AC Mailand. Bilanz: 23 Spiele, drei Tore, sechs Vorlagen. Note: 4,5

Halil Altintop (Slavia Prag): Der Wechsel aus der Bundesliga nach Tschechien hat sich für den 35-Jährigen nicht ausgezahlt. Spielt bei Slavia Prag nur die zweite Geige und kam hin und wieder als Joker zum Einsatz. Erzielte in zehn Spielen zwei Tore. Für Furore wird Altintop in der HET Liga nicht mehr sorgen. Note: 5

Arda Turan (FC Barcelona): Ein verlorenes halbes Jahr in Barcelona. Turan blieb ohne jeglichen Einsatz, verlor seine körperliche Fitness und befindet sich momentan auf Vereinssuche. Mit Basaksehir steht ein Abnehmer bereit, die finanziellen Rahmenbedingungen sind laut Abdullah Avci aber „schwer zu realisieren." Keine Bewertung möglich. Note: -

Bilal Basacikoglu (Feyenoord Rotterdam): Eine schwere Verletzung hat den ehemaligen türkischen U21-Nationalspieler extrem zurückgeworfen. In der Vorsaison kam Basacikoglu noch zu regelmäßigen Einsätzen, das sah in der Hinrunde der Saison 2017/18 dann ganz anders aus. Keine 100 Minuten Einsatzzeit bekam der 22-Jährige in seinen fünf Ligaeinsätzen (ein Tor) zugesprochen. Noch ist aber nichts verloren. Der Offensivmann könnte noch wichtig für Feyenoord werden. Keine Bewertung möglich. Note: -

Kenan Karaman (Hannover 96): Hannover spielte eine starke Hinrunde, dazu hatte Karaman aber am wenigsten beizutragen. Blieb in zwölf Spielen ohne Torbeteiligung. Noch ist der in Stuttgart geborene Mittelfeldspieler aber jung (23), regelmäßige Einsätze in der Bundesliga sind schon mal eine gute Basis für die Zukunft. Note: 3,5

Enes Ünal (Villarreal CF): Bei Villarreal gab es an Carlos Bacca und Cedric Bakambu zunächst kein Vorbeikommen, ehe der Wechsel zu UD Levante folgte. Beim Aufsteiger gelang Ünal der Durchbruch ebenfalls nicht. Nur ein Tor in sieben Spielen ist eine schlechte Bilanz für einen Torjäger. Der Leihvertrag ist nun abgelaufen, Ünal kickt wieder für die „Gelben U-Boote". Sein Einstand verlief vielversprechend. Beim 1:1 gegen La Coruna erzielte Ünal das zwischenzeitliche 1:0 für sein Team. Note: 4

Aytac Sulu (SV Darmstadt 98): Der Kapitän der „Lilien" erlebte eine Horror-Hinrunde. Den Darmstädtern gelangt überhaupt nichts. Am Ende der Hinrunde steht Tabellenplatz 16, die Entlassung von Trainer Frings sowie die Rückkehr von Dirk Schuster. Darmstadt hat die zweitschlechteste Abwehr der Liga, auch weil Sulu und seine Hintermänner seit Wochen und Monaten im Formtief stecken. Note: 5

Salih Ucan (FC Sion): Auch wenn Sion derzeit Tabellenletzter ist, hat sich die Leihe in die Schweiz für Ucan ausgezahlt. Der 24-Jährige hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten in der ersten Elf festgespielt und ist inzwischen ein wichtiger Bestandteil der Sion-Offensive. Zwei Tore und vier Vorlagen in elf Ligaeinsätzen sind eine ordentliche Bilanz. Kurios: Die Vereinsführung schickte die gesamte Mannschaft nach den schwachen Resultaten der letzten Wochen ins Militär-Camp. Note: 2

Berkay Özcan (VfB Stuttgart): Zu Beginn der Saison spielte Özcan noch keine Rolle beim Bundesliga-Aufsteiger. Die Verletztenmisere in der Offensive nutzte der erst 19-Jährige dann zu seinem Vorteil. Özcan bekam immer mehr Einsatzzeiten und stand die letzten acht Bundesligaspiele allesamt in der Startelf. Die Offensive des VfB blieb aber vieles schuldig. Özcan gilt als technisch versiert und passsicher. Allerdings fehlt ihm noch der Zug zum Tor. Note: 3,5

Hamit Altintop (SV Darmstadt 98): Eine Hinrunde zum Vergessen für Altintop. Gehörte zum Stamminventar, blieb aber wie die gesamte Mannschaft unter seinen Möglichkeiten. Hat seinen Vertrag in Darmstadt inzwischen aufgelöst und kehrt zurück in die Türkei. Ein Engagement bei Galatasaray in der Jugendabteilung steht wohl bevor. Note: 5

Yunus Malli (VfL Wolfsburg): Für Malli lief es zunächst überhaupt nicht, erst mit dem Amtsantritt von Martin Schmidt als Trainer platzte beim türkischen Nationalspieler der Knoten. Malli wurde von Woche zu Woche stärker und fand seine verloren geglaubte Torgefahr wieder. In den letzten Spielen der Hinrunde zum Teil überragend. Fortsetzung erwünscht! Note: 3

Emre Mor (Celta Vigo): Spielt bei Celta Vigo keine sonderlich bedeutende Rolle und erzielte in elf Einsätzen (nur 241 Einsatzminuten) ein Tor. Kommt zumeist als Joker um das Spiel seiner Mannschaft zu beleben. Relativ verletzungsanfällig für sein junges Alter. Keine Überraschung, dass der 20-Jährige einmal mehr mit türkischen Teams in Verbindung gebracht wird. Jetzt soll Galatasaray unter der Leitung von Fatih Terim den Jungspund an den Bosporus locken. Note: 5

Enver Cenk Sahin (FC St. Pauli): Sahin konnte nicht an seine starke letzte Saison anknüpfen, auch weil er lange verletzt ausfiel. In 14 Einsätzen gelangen ihm zwei Tore und zwei Assists. Ist Sahin fit und körperlich auf der Höhe, gehört er zweifelsohne zum Stammpersonal am Millerntor. Seine Leistungen in der Hinrunde sind aber noch ausbaufähig. Note: 4

Emre Colak (Deportivo La Coruna): Colak spielte eine unauffällige erste Halbserie und hat in 13 Pflichtspielen gerade mal ein Tor und ein Assist vorzuweisen. Ist weder Stammspieler, noch Edelreservist. Etwas mehr regelmäßige Einsätze könnten dem 26-Jährigen zu einer deutlich auffälligeren Rückrunde verhelfen. Die vielen kleinen Verletzungen zeigen aber auch, dass Colak physisch noch aufholen muss. Note: 4,5

Caglar Söyüncü (SC Freiburg): Freiburg hatte große Probleme zu Beginn der Saison, legte zum Ende der Hinrunde aber einen furiosen Endspurt hin. Söyüncü spielte solide und zeigte sich mit seinen 21 Jahren schon relativ abgezockt. Coach Christian Streich weiß, wie man mit jungen Spielern umzugehen hat und gab Söyüncü immer wieder mal kleinere Verschnaufpausen. Auch mit Kritik hielt sich Streich nie zurück. Das Ergebnis: 15 Pflichtspieleinsätze für Söyüncü und sehr gute Perspektiven für die Zukunft. Note: 2


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