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Sonntag, der 07. Mai 2017

Es ist noch nichts entschieden!

Trabzonspor hat es vorerst verpasst, näher an die Europapokalplätze zu rücken. Kayserispor feierte dagegen den ersten Erfolg überhaupt bei den Bordeaux-Blauen und holte wichtige Zähler im Abstiegskampf. GazeteFutbol hat alle wichtigen Fakten und Stimmen zum Spiel.  

Von Tarik DEDE

Es war ein kleines Spektakel, dass die beiden Mannschaften in der Medical Park-Arena boten. Beide Trainer wollten offensiv spielen lassen, am Ende gaben ihre Spieler zusammen 33 Torschüsse ab. Doch die Gäste aus Kayseri hatten einen besseren Tag erwischt und sicherten sich durchaus verdient die drei Punkte. Mit diesem historischen Sieg, der erste Auswärtserfolg in Trabzon überhaupt, hat Kayserispor einen wichtigen Schritt Richtung Nichtabstieg gemacht. Die Gelb-Roten liegen nun sieben Zähler vor dem Tabellensechzehnten Gaziantepspor, der am Montag in Akhisar unbedingt gewinnen muss. Mitentscheidend war wohl die Top-Leistung von Raheem Lawal. Der 27-jährige Nigerianer ist hochtalentiert, zeigt aber seit Jahren meist nur wenige gute Spiele pro Saison. Gegen Trabzon erwischte der Mittelfeldspieler einen perfekten Tag und erzielte zwei Treffer, gewann alle seine sieben Dribblings und konnte immer wieder die Angriffszüge des Gegners im Keim ersticken. Auf der anderen Seite konnten Spieler wie Yusuf Yazıcı oder Hugo Rodallega nicht an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen. Trabzons Angriffe prallten zu oft an der gut gestaffelten Abwehr des Gegners ab. Die optische Überlegenheit (59,4% Ballbesitz) und das bessere Kombinationsspiel (Passquote: 76% vs. 66%) reichten nicht zum Sieg. Und selbst die Kopfballstärke – Trabzonspor gewinnt 56,3% der Luftduelle und weist damit ligaweit den besten Wert auf – kam dieses Mal nicht zur Geltung. Immerhin ist auf Olcay Şahan Verlass. Der Ex-Adler blüht an der Schwarzmeerküste auf. Mit dem gestrigen Assist kommt der Dauerläufer inzwischen auf sieben Torvorlagen im Jahr 2017 und liegt damit an der Süper Lig-Spitze. Zum Glück für Trabzon hat auch Galatasaray Federn gelassen. Somit bleibt Trabzonspor weiter drin im Rennen um die Europa League-Plätze. Nicht zu vergessen: Der Tabellenfünfte kommt ebenfalls nach Europa, wenn Fenerbahçe oder Başakşehir den Pokal gewinnen sollten.

Leistungstiefs gehören dazu

Trabzonspors Cheftrainer Ersun Yanal betonte nach dem Spiel, dass man nun schon zehn Punkte in der Rückrunde im eigenen Stadion verloren habe, seit drei Partien hat man nicht gewonnen. Es sei klar, dass die gegnerischen Mannschaften hier sehr kompakt spielen würden. Seine Spieler aber hätten es an diesem Tag nicht geschafft, den Riegel des Gegners oft genug zu knacken. Generell müsse man akzeptieren, dass die Mannschaft nach dieser starken Rückrunde auch einmal müde sei. Dennoch sei man dicht am Sieg dran gewesen. Der Gegner habe nur wenige Chancen gehabt, diese aber effizient genutzt. Die bisherigen Leistungen hätten ihn unabhängig vom Spiel gegen Kayserispor sehr zufriedengestellt. Yanal wollte auf Nachfrage nichts zum Thema Rodallega sagen, der mit seiner Auswechslung offensichtlich nicht einverstanden gewesen war. Das sei nichts, was er in den Medien diskutiere, so Yanal. Und: „Das werden wir intern besprechen.“ Ohnehin habe man nicht genug Spieler, um viel rotieren zu können.

"Es ist noch nichts entschieden!"

Ganz anders waren die Töne im Gästelager, es war Zeit für Siegerbilder aus der Kabine. Cheftrainer Mesut Bakkal hat das Team schließlich erst im April übernommen, nun ist der Nicht-Abstieg sehr nah. Doch während die Spieler den ersten Sieg nach vier Niederlagen am Stück feierten, blieb der 53-jährige Coach zurückhaltend. Dabei dürfte das  Lob an diesem Tag vor allem ihm gebühren. Über rund sieben Jahre war der Mann aus Kırıkkale der Co-Trainer von Ersun Yanal. Offenbar hat er dessen Trabzoner Taktik gut gelesen, denn seine Mannschaft war an diesem Tag besser vorbereitet auf den Gegner. Bakkal blieb nach dem Spiel trotz sieben Punkten Vorsprung auf Platz 16 zurückhaltend: „Es ist noch nichts entschieden. Die kommenden vier Spiele sind sehr wichtig. Wir wollen auf diese Weise weiterspielen.“ Und: „Wir sind nicht hierhergekommen, um hässlichen Fußball zu spielen. Mal abgesehen von den Trabzoner Fans war das für alle Beobachter ein unterhaltsames Spiel." Nächste Woche empfängt Kayserispor den Nachbarn aus Konya, Trabzon reist dagegen zum Tabellenletzten Adanaspor.


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