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Donnerstag, der 11. Mai 2017

Muharrem Usta ledert gegen TFF-Strukturmängel

Trabzonspor-Präsident Muharrem Usta ledert los - und wie! Auf einer Klub-Veranstaltung am Mittwoch kritisierte der 51-Jährige offen die Strukturschwächen des türkischen Fußballverbands - und auch die Nähe einiger Klubs zur Politik.

Von Metin GÜLMEN

Was für eine schallende Ohrfeige für den türkischen Fußballverband TFF! Trabzonspor-Boss Muharrem Usta kritisierte die Verbandsspitze bei Reform- und Strukturfragen, warf den Funktionären Behäbigkeit vor. "Es geht nicht nur um sportliche oder wirtschaftliche Fragen, die wir in der Türkei klären müssen. Es geht auch um strukturelle Gegebenheiten. Wir bewegen uns nur in kleinen Schritten in die richtige Richtung", sagte Usta am Mittwoch auf einer Klub-Veranstaltung.

Usta kritisiert Jugendliga-System: "Was nützt uns ein 20:0?"

Einmal in Fahrt, hob der Geschäftsmann die Schwäche des türkischen Nachwuchses hervor: "Schauen wir uns nur mal die Jugendligen in unserem Land an. Das System hat massive Mängel. Ich habe darüber auch schon mit den Verantwortlichen gesprochen. Die Ligen sind nach Regionen unterteilt. Trabzonspor spielt beispielsweise in der Schwarzmeer-Region. Warum? Weil der Verband sagt, dass die Klubs nicht viel Geld für Auswärtsreisen ausgeben sollen. Dann soll der Verband diese Kosten tragen! Was nützt es den Talenten, wenn sie jedes Spiel 15:0 oder 20:0 gewinnen? Und die Medien uns oder andere Klubs dafür feiern? Es geht darum, dass sich die Talente schon in frühem Alter mit den besten Spielern im Land messen. Nur so steigert sich das Niveau auch im Profibereich, weil die Spieler von Kindesbeinen an gefordert und gefördert werden."

Kritik an Nähe zur Politik

Was dem 51-Jährigen ebenfalls sauer aufstößt, ist die schwammige Grenze zwischen Sport und Politik. Usta: "Wir haben eine Mentalität, die uns nicht nach vorne bringt. Hat ein Verein kein Geld, läuft er zur Politik und bettelt um Unterstützung. Das kann nicht sein. Die finanzielle Verantwortlichkeit liegt allein bei den Klubs und bei den Ligen. Nicht bei der Politik oder sogar beim Steuerzahler. Da fordere ich mehr Professionalität."


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