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Freitag, der 14. Juli 2017

Saisonrückblick: Trabzonspor

Mit nur 18 Punkten aus 16 Spielen stand Trabzonspor am Ende der Hinrunde auf dem 13. Tabellenplatz. Die Fans waren enttäuscht und forderten den Rauswurf von Ersun Yanal. Doch dann wurde die Mannschaft im Winter verstärkt und es gab eine positive Wende.

Von Mikail Uzun

Ausgangslage: Eine klare Zieldefinition gab es bei den Bordeaux-Blauen zu Beginn der Saison nicht. Es sollte der Grundstein für die darauf folgende Spielzeit gelegt werden, in der man oben mitspielen wollte. Dazu wurde Ersun Yanal als Trainer eingestellt, der damit seine dritte Amtszeit an der Schwarzmeerküste antrat. Da die Qualifikation für die internationalen Wettbewerbe verpasst wurde, galt die Konzentration ganz der Süper Lig. Es wurden sieben neue Spieler in Zusammenarbeit mit der neu eingeführten Scouting-Abteilung und dem Trainer verpflichtet. Bis auf Oscar Cardozo, dessen Verkauf überwiegend aus finanziellen Gründen zugestimmt wurde, gab es keine Abgänge, die das Team qualitativ schwächten.

Saisonverlauf: Mit einem 2:0-Heimsieg gegen Kasimpasa wurde ein gelungener Saisonstart hingelegt. Jedoch sollte es nicht dabei bleiben. In den nächsten 10 Spielen konnten bei sechs Niederlagen lediglich zwei Siege - jeweils 1:0 gegen Atiker Konyaspor und gegen Galatasaray - geholt werden. Bis auf Jan Durica, der in der Defensive konstant gute Leistungen brachte, erwiesen sich die verbliebenen Neuzugänge als Fehleinkäufe. So wurde die Leihe mit Hyun Jun-Suk vorzeitig nach der Hinrunde beendet. Der Stürmer konnte in seinen zehn Einsätzen, ebenso wie Muhammet Demir in neun Spielen, in der Liga keinen einzigen Treffer erzielen. Dame N`Doye war durch seinen Treffer beim Auswärtssieg gegen Galatasaray der "erfolgreichste" Stürmer in den Reihen von Trabzonspor. Das Formtief der Angreifer war ein Grund dafür, dass die Bordeaux-Blauen nach Akhisar Belediyespor mit nur 12 Toren die schwächste Offensive der Liga stellten. Nach der Hinrunde lösten die Vereinsfunktionäre die Scouting-Abteilung auf und bemühten sich um Verstärkungen. Weitere fünf Spieler wurden im Winter verpflichtet. Mit Joao Pereira und Emmanuel Mas wurden die Positionen in der Außenverteidigung neu besetzt. Auch Ex-Spieler Carl Medjani kehrte zurück, um in der Defensive für mehr Stabilität zu sorgen. Olcay Sahan und Hugo Rodallega sollten zu mehr Kreativität, Flexibilität und zu mehr Durchschlagskraftt in der Offensive beitragen. Zudem rückte Nachwuchstalent Yusuf Yazici für den suspendierten Mehmet Ekici in die Mannschaft. Die Veränderungen machten sich prompt bemerkbar. In den ersten zehn Spielen nach dem Jahreswechsel blieb das Team von Yanal ohne Niederlage. Besonders auf den Außenpositionen in der Viererkette war der Qualitätsunterschied bemerkbar. Auch Yusuf Yazici blühte mit seinen Torbeteiligungen auf und bedankte sich durch hervorragende Leistungen für das Vertrauen seines Trainers. Olcay Sahan fügte sich ebenfalls perfekt in sein neues Umfeld ein und übernahm mit der Zeit eine Führungsrolle in der Mannschaft. Nachdem der internationale Wettbewerb zum Greifen nah schien, war Trabzonspor wieder wie verwandelt. In den letzten sechs Ligaspielen zeigte die Leistungskurve deutlich nach unten. Mit zwei Niederlagen und vier Unentschieden verpasste man am Ende die Europacup-Plätze und musste sich mit dem sechsten Tabellenplatz zufrieden geben.

Fazit: Insgesamt betrachtet spielte Trabzonspor eine durchwachsene Saison. Nach einer erschreckend schwachen Hinrunde kam auch aufgrund des Umzugs in die neue Medical Park-Arena ein Aufschwung, der die Mannschaft von den Abstiegsrängen bis zum Kampf um den internationalen Wettbewerb brachte. Allerdings machte sich auf einigen Positionen weiterhin die fehlende Qualität bemerkbar. Vor allem zum Ende der Saison war die Luft raus. Dennoch können sich die Fans aufgrund der insgesamt starken Rückrunde Hoffnungen auf eine bessere Platzierung in der kommenden Saison machen. Die Mannschaft könnte mit den richtigen Verstärkungen ganz oben mitspielen. Das von Muharrem Usta vorgegebene Meisterschaftsziel zum 50. Gründungsjahr wird aufgrund des Vorsprungs der Konkurrenz wahrscheinlich dennoch nicht realisiert werden können, jedoch würde es den Fans und dem Verein zugutekommen, wieder oben ein Wörtchen mitzureden.


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