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Donnerstag, der 07. Dezember 2017

Personalprobleme bei Trabzonspor

In der heutigen Pressekonferenz über den klubinternen Youtube-Kanal beklagte Trainer Riza Calimbay die enorme Kadergröße und die daraus entstehende schlechte Atmosphäre im Team. Gegen Kasimpasa ist jedoch nur ein Innenverteidiger fit. Weiterhin kündigte der 54-Jährige Veränderungen in der Winterpause an.

Von Mikail UZUN

Trabzonspor-Trainer Riza Calimbay gab in der heutigen Pressekonferenz Auskunft über die aktuelle Verfassung des Teams sowie über zukünftige Pläne. Dabei beklagte er sich vor allem auf den Flügeln über die Anzahl der zur Verfügung stehenden Spieler. Dennoch bereiten dem 54-Jährigen vor dem Aufeinandertreffen mit Kasimpasa - einem weiteren Ex-Klub von ihm - die Personalprobleme in der Defensive sorgen. Denn mit Thomas Hubocan steht ihm lediglich ein gelernter Innenverteidiger zur Verfügung. An der Zielvorgabe, die verbleibenden drei Ligaspiele im Jahr 2017 zu gewinnen, ändert das allerdings nicht. Für die Winterpause kündigte Calimbay Veränderungen bezüglich der taktischen Ausrichtung und der Kadertiefe an.

"Gegen Kasimpasa steht uns nur Hubocan zur Verfügung."

Der erfahrene Coach gab zunächst Auskunft über die aktuelle Verfassung des Teams. Die ist alles andere als berauschend, denn: "Neben Jan Durica und Ugur Demirok wird auch Okay Yokuslu zu 90% nicht spielen. Es läuft darauf hinaus, dass Hüseyin Türkmen (19, Innenverteidiger), den wir vor kurzem mit einem Profivertrag ausgestattet haben, mit uns nach Istanbul reisen wird.", so Calimbay. Mittelfeldmotor Juraj Kucka hat in dieser Woche noch gar nicht mittrainiert. "Er wird heute seine erste Trainingseinheit absolvieren. Wir werden sehen, ob er für das kommende Spiel einsatzbereit ist.", gab der Ex-Kasimpasa-Trainer bekannt.

"Die Kadergröße sorgt für eine schlechte Teamatmosphäre."

Insbesondere im Mittelfeld ist das Team der Bordeauxrot-Blauen gut bestückt, sodass ein großer Konkurrenzkampf herrscht. Laut Calimbay hat das auch negative Auswirkungen: "Es gibt Spieler, die aufgrund der wenigen Einsatzzeiten unglücklich sind. Das kann ich verstehen. Ein Hugo Rodallega, der im Pokal drei Tore erzielt und ein gutes Spiel gemacht hat, kam gegen Antalyaspor nicht zum Einsatz, weil sich zwei unserer Verteidiger verletzt hatten. Er ist zur Zeit unglücklich über seine Rolle, aber Dame N`Doye hat seine Chance genutzt und ist gut in Form. Daher gebe ich ihm den Vorzug. Ein Matus Bero, der im Pokalspiel drei Vorlagen gegeben hat, kam ebenfalls nicht zum Zuge. Abdülkadir Ömür hat gegen Büyüksehir Belediye Erzurumspor ebenfalls ein sehr gutes Spiel gemacht, doch er kam von der Bank. Ich habe vor allem auf den Flügeln eine große Auswahl. In letzter Zeit lasse ich mit N`Doye oder Burak Yilmaz einen Stürmer auf der Außenposition spielen. Das heißt es bleibt ein weiterer gelernter Außenspieler draußen. Die Pokalspiele sind für uns eine gute Gelegenheit, um genau diesen Spielern eine Chance zu geben, sich zu beweisen. In der Winterpause wird es bezüglich der Kadergröße einige Veränderungen geben. Von einigen Spielern werden wir uns verabschieden müssen. Wir werden nicht wie in den Jahren zuvor groß einkaufen, doch je nachdem, was die finanziellen Gegebenheiten des Klubs ermöglichen, sollte die Mannschaft auf bestimmten Positionen verstärkt werden. Zunächst aber werden wir uns mit dem Vorstand zusammensetzen."

"Ziel ist es, die Saison so weit oben abzuschließen wie möglich."

Bezüglich seiner persönlichen Ziele und der Ziele mit Trabzonspor, betrachtet Riza Calimbay das Geschehen eher kurzfristig: "Mein primäres Ziel ist es, die noch anstehenden drei Ligaspiele zu gewinnen." Die Laufzeit seines zum Ende der Saison auslaufenden Vertrags, wurde auf seinen Wunsch festgelegt, erklärte der 54-Jährige: "Trabzonspor hatte mir einen Zweijahresvertrag vorgelegt. Ich habe vorgeschlagen, den Vertrag zunächst bis zum Ende der laufenden Saison aufzusetzen und anschließend über eine eventuelle Fortsetzung der Zusammenarbeit sprechen. Sollte eine der beiden Parteien dieses Projekt wegen Ausbleiben des Erfolgs oder sonstigen Gründen nicht fortführen wollen, so wird es nicht allzu kompliziert. Im Falle einer Trennung soll dies im Guten geschehen, denn ich mag diese Stadt und diesen Verein. Andernfalls werde ich bei der Vertragsverlängerung keine Schwierigkeiten bereiten."


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