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Dienstag, der 27. Februar 2018

Trabzonspor aufgrund finanzieller Sorgen in Not!

Trabzonspor bewegt sich in wirtschaftlicher und sportlicher Hinsicht auf dünnem Eis und hat es geschafft, die Schulden innerhalb der letzten elf Jahre um das 20-fache zu erhöhen. Während im Jahr 2007 die Schulden noch 38 Millionen TL betrugen, liegt der jetzige Schuldenstand bei sage und schreibe 777 Millionen TL!

Von Cihad KOEKTEN

Als die Mannschaft, die aus Anatolien kommend, Geschichten schrieb, Meisterschaften feierte und damit eine neue Ära einläutete, konnte sich Trabzonspor in den letzten elf Jahren hingegen nicht wirklich mit Ruhm bekleckern. Die ungeduldige Haltung nach Erfolg und Fehlinvestitionen in Spieler führten dazu, dass die Schulden sich von 38 Millionen TL um das 20-fache erhöhten und somit einen negativen Rekordwert in Höhe von 777 Millionen TL erreichten.

Die Verantwortlichen

Im Jahre 2005 wurde Nuri Albayrak zum 14. Präsidenten des Vereins gewählt und überließ sein Amt nach 2 Jahren mit 38 Millionen TL Schulden an Sadri Şener. Der Nachfolger war fünf Jahre lang an der Macht, in der er den Schuldenberg auf 190 Millionen TL hochschraubte. In dieser Zeit konnte man auch den Türkischen Pokal und den Türkischen Supercup gewinnen, was jedoch durch den Manipulationsskandal im Schatten stand. Am 26. Mai 2013 wurde er durch Ibrahim Hacıosmanoğlu ersetzt, dem es in zwei Jahren und 194 Tagen Amtszeit gelang die Verbindlichkeiten auf 450 Millionen TL hochzusetzen.

Wechselkurs verursacht höhere Kosten

Muharrem Usta, der Ende 2015 Hacıosmanoğlu ersetzte, musste nach ein paar Monaten Amtszeit mit dem Anstieg des Wechselkurses kämpfen. In den ersten Monaten lag dieser noch bei 2,83 TL für einen Euro, doch dieser änderte sich schlagartig und liegt aktuell bei 4,65 TL, womit es nun zu einer Verschuldung von 777 Millionen TL kommt.

156 Spielertransfers

Man gab allein für Spielertransfers über 930 Millionen TL aus. Die  Bordeauxrot-Blauen transferierten in dem oben bereits erwähnten Zeitraum unglaubliche 156 Fußballer, mit denen man 15 Mannschaften hätte bilden können. Außerdem deckt der Marktwert des Teams mit knapp 310 Millionen TL nicht ein mal die Hälfte der Schulden.

Letzten Verkäufe: Fatih Tekke und Gökdeniz Karadeniz

Obwohl man wahrscheinlich über die beste Jugendinfrastruktur und vielversprechendsten Talente im Land verfügt, war es dem Klub vom Schwarzen Meer nicht möglich einen reibungslosen Ablauf zwischen Jugendbereich und Herrenbereich herzustellen. Im Gegensatz zu den letzten Jahren, konnte man durch Eigenproduktion von Spielern keine gewinnbringenden Verkäufe tätigen. Die letzten Beispiele liegen zehn Jahre zurück, als der Verein zuerst erfolgreich Fatih Tekke für 7,5 Millionen Euro an Zenit St. Petersburg und Gökdeniz Karadeniz für 8,7 Millionen Euro an Rubin Kazan verkaufen konnte.


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