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Montag, der 10. September 2018

Olcay Sahan: „Kapitel Türkei für mich beendet!“

"Es kann nicht sein, dass man Galatasaray, Besiktas oder Fenerbahce Misserfolg wünscht." Trabzonspors Mittelfeldspieler Olcay Sahan wünscht sich mehr Zusammenhalt in der Türkei und erklärt seine Nationalmannschaftskarriere für beendet.

Von Erdem UFAK

Gemeinsam mit dem ansprechenden Saisonstart von Trabzonspor ist auch Olcay Sahan gut in die neue Spielzeit gestartet. Der mittlerweile 31-Jährige ist seit Jahren bekannt für viel Lauf- und Einsatzbereitschaft, in den ersten vier Saisonspielen konnte Sahan nun auch Zählbares mitnehmen. Ein Tor und zwei Torvorlagen stehen für den Ex-Pfälzer nach den Spielen gegen Basaksehir, Sivasspor, Ankaragücü und Galatasaray zu Buche. Im Gespräch mit der türkischen Nachrichtenagentur „Dogan Haber Ajansi" sprach Sahan u.a. über den bisherigen Saisonverlauf, Trainer Ünal Karaman und die türkische Nationalmannschaft.

Olcay Sahan über die türkische Nationalmannschaft:

„Ich denke nicht, dass ich von jetzt an noch nominiert werde. Eigentlich kann ich sagen, dass das Kapitel zu Ende ist. Der Altersdurchschnitt beträgt momentan um die 22 Jahre. Natürlich wollte ich nicht, dass es so endet. Auch wenn ich in den nächsten vier Spielen vier Tore mache weiß ich, dass ich nicht mehr dazugehören werde."

... über Mesut Özil

„Es war nicht schön, was er durchmachen musste. Doch er hat richtig gehandelt. Am Ende hat er sich nicht unterkriegen lassen, gezeigt wo er hingehört und gesagt, dass er Türke ist. Wäre Deutschland bei der WM weitergekommen, hätte niemand darüber gesprochen. So ist es aber auch hier. Solange man erfolgreich ist, spricht niemand. Mesut war der Sündenbock."

... über das Spiel gegen Galatasaray

„Mit diesem schönen Sieg sind wir jetzt richtig in die Saison gestartet. Wir haben aber große Ziele, daher kann noch vieles besser werden. Wir alle waren überzeugt davon, dass wir Galatasaray schlagen werden. Die Zuschauer haben uns super unterstützt. Ich hoffe, es geht so weiter und wir gewinnen unsere Spiele."

... über Trainer Karaman

„Seine Mentalität überträgt sich auch auf den Rasen. Wenn wir das erste Spiel ausklammern, zeigt unsere Formkurve klar nach oben. Das kann natürlich nur funktionieren, wenn das Verhältnis zwischen Trainer und Team stimmt. Er gibt uns immer ein gutes Gefühl und ist mal der ältere, mal der jüngere Bruder für einen. Manche Trainer lassen die Spieler nicht an sich ran, doch er ist da anders. Er hat immer und zu jeder Zeit ein offenes Ohr und zeigt auch Lösungswege auf. Daher ist sein Einfluss durchgängig positiv."

... über die Transferpolitik und die Saisonziele

„Wir hatten ein Grundgerüst aus dem letzten Jahr, dazu kamen jetzt punktuelle Verstärkungen. Momentan sieht es danach aus, als ob die Transferpolitik erfolgreich war. Es ist aber noch zu früh um über die Meisterschaft zu sprechen. Ich will auch nicht sagen, dass das unser Saisonziel ist. Trabzonspor spielt jedes Jahr um die oberen Tabellenplätze. Jetzt ist es aber an der Zeit, etwas weniger zu reden und unsere Spiele zu gewinnen. In den letzten Jahren haben wir zu oft vom Titel gesprochen."

... über die jungen Spieler im Team

„Ich versuche so herzlich wie möglich zu sein und ihnen zu helfen. Sie können immer zu mir kommen und um Rat fragen. Viele haben das Potenzial um bei den ganz großen Klubs zu spielen. Wir sollten uns um die jungen Spieler in diesem Land kümmern und sie in Europa spielen lassen. Denn das Herz des Fußballs schlägt dort. Das gilt auch für Yusuf Yazici und Abdülkadir Ömür."

... über die türkischen Klubs im Europapokal

„Ich wünsche allen, dass sie erfolgreich sind. Die Fans der rivalisierenden Mannschaften wollen immer, dass die anderen türkischen Teams nicht gut abschneiden. Das ist traurig. Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen und freue mich, wenn ein türkisches Team in Europa erfolgreich ist. In der Schule war ich dann immer besonders stolz. Am Ende sammeln wir alle Punkte für die Türkei. Hier muss mehr Einigkeit herrschen. Es kann nicht sein, dass man Galatasaray, Besiktas oder Fenerbahce Misserfolg wünscht."

... über die EM-Bewerbung der Türkei

„Die Zeit ist jetzt reif. Ich bin vor sieben Jahren in die Türkei gekommen. Als wir zum Beispiel in Manisa oder in Ankara bei Genclerbirligi gespielt haben, bekamen wir beim Anblick der Umkleidekabinen automatisch schlechte Laune. Doch jetzt hat jeder Verein ein wunderbares Stadion."

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